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MaNaNi (*1942)

  • Untitled, oil on paper, 1963 a
  • Untitled, oil on paper, 1963 b
  • Untitled, oil on paper, 1963 c
  • Untitled, oil on paper, 1964 a
  • Untitled, oil on paper, 1964 b
  • Untitled, oil on paper, 1964 c
  • Untitled, oil on paper, 1964 d
  • Untitled, oil on paper, 1966 a
  • Untitled, oil on paper, 1970 a
  • Untitled, oil on paper, 1970 b
  • Untitled, oil on paper, 1970 c
  • Untitled, oil on paper, 1970 d
  • Untitled, oil on paper, 1970 e
  • Untitled, oil on paper, about 1964 a
  • Untitled, oil on paper, about 1964 b

Alle Bilder: © Elmar R. Gruber

manani2016a

Der indische mediale Künstler K. N. Narayana Murthy nennt sich MaNaNi. Es ist eine Abkürzung in seiner Muttersprache Kannada für seinen Namen, eingeklammert durch zwei Begriffe, die „psychisch“ und „verborgen“ bedeuten. Er versteht sich als Künstler, der mystische, verborgene Inhalte der menschlichen Seele in seinen Bildern transportiert. Dabei bedient er sich der zufälligen Anordnung von Farbklecksen, die durch Falten des Papiers zu symmetrischen Bildern werden. In den unwillkürlich entstandenen Klecksen erkennt er visionär Formen, die er mit wenigen, sparsamen Zusätzen aus dem Unbestimmten löst. Auf diese Weise entstehen sehr suggestive Bilder, die den Betrachter gefangen nehmen und zu immer neuen Entdeckungen führen.

Für MaNaNi sind viele Bilder gleichsam mystische Manifestationen hinduistischer Gottheiten, Szenen aus den großen Epen seiner Heimat, dem Ramayana und dem Mahabharatha, aber auch christliche Symbole spielen eine Rolle. Bisweilen sind es für ihn nur Darstellungen von tierischen, menschlichen und fantastischen Kreaturen. Sie kommen gewissermaßen zu ihm, ohne sein Zutun.

MaNaNis Bilder muten archetypisch an. Sie sind unmittelbarer Ausdruck einer Gratwanderung zwischen Figuration und Abstraktion. Ihren Reiz gewinnen sie nicht zuletzt durch diesen permanenten Schwebezustand, der jenen Moment vor der Formwerdung zu umschreiben scheint.

MaNaNi erklärt eines seiner Bilder