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Clara Schuff (1893-1987)

  • Filzstift auf Papier | 1979 | 46 x 30 cm
  • Filzstift auf Papier | 1980 | 46 x 30 cm
  • Filzstift auf Papier | 1984 | 46 x 30 cm | a
  • Filzstift auf Papier | 1984 | 46 x 30 cm | b
  • Filzstift auf Papier | 1984 | 46 x 30 cm | c
  • Filzstift auf Papier | 1984 | 46 x 30 cm | d
  • Filzstift auf Papier | 1984 | 46 x 30 cm | e
  • Filzstift auf Papier | 1984 | 46 x 30 cm | f
  • Filzstift auf Papier | 1984 | 46 x 30 cm
  • Filzstift auf Papier | 1986 | 46 x 30 cm | a
  • Filzstift auf Papier | 1986 | 46 x 30 cm
  • Filzstift auf Papier | 1987 | 46 x 30 cm
  • Kugelschreiber auf Papier | 1957 | 30 x 21 cm | a
  • Kugelschreiber auf Papier | 1957 | 30 x 21 cm | b
  • Kugelschreiber auf Papier | 1957 | 30 x 21 cm
  • Kugelschreiber auf Papier | 1958 | 30 x 21 cm

Alle Bilder: © Elmar R. Gruber

schuff017Clara Schuff wurde 1893 in München geboren. Mit 17 Jahren entdeckte sie ihre Fähigkeiten zur Telepathie und Hellsehen und wurde mit den Jahren ein professionelles Medium. Während des Zweiten Weltkriegs verließ sie Deutschland, lebte in der Schweiz, in England und in Österreich.

1951 entdeckte sie eine merkwürdige Fähigkeit. Anscheinend ohne Anlass begann sie merkwürdige Melodien in ihr unbekannten Sprachen und ungewöhnlichen Rhythmen zu singen. Sie hielt sie für Hymnen, Klagelieder und Gebete in Sprachen früher hochentwickelter Kulturen, die mittlerweile untergegangen und uns nicht mehr bekannt sind.

Clara Schuff wanderte nach Brasilien und anschließend nach Los Angeles in die USA aus, wo sie bis zu ihrem Tod lebte. In Los Angeles wurde sie zum Medium der Künstler und Hollywood-Stars. Jimi Hendrix ließ sich von ihr die Zukunft vorhersagen, der Filmproduzent Arthur Cohn und die Schauspielerin Liv Ullman konsultierten sie.

Zum Gesang der fremdländischen, archaischen Melodien begann Clara Schuff bald mit großer Geschwindigkeit automatisch Zeichnungen mit Kugelschreibern, später mit Filzstiften anzufertigen. Sie war der Auffassung, dass ihr diese Zeichnungen von den archaischen Völkern "durchgegeben" würden, deren fremde Lieder sie sang. Und so fertigte sie während sie sang im gleichen Rhythmus ihre Bilder an. Von den ersten Blättern aus den 1950er Jahren bis kurz vor ihrem Tod veränderten sich diese Zeichnungen stilistisch nicht. Die Umrisse einer Figur, die manchmal den Kopf eines Indianers darstellt (ihr so genannter „Geistführer“), oder anthropomorphe oder zoomorphe Gestalten, teilte sie mit wenigen Strichen in Sektoren auf und füllte sie mit kleinen Symbolbildern, Chiffren und fantasievollen Schriftzeichen.

Zum Teil waren die rätselhaften Gesänge und Zeichnungen für Clara Schuff eine Form der Erinnerung an ihre eigenen früheren Leben. Andere Vorwegnahmen und Visionen von außerirdischen oder zukünftigen Geschehnissen und Sprachen. Für jedes ihrer Bilder hatte sie eine Erklärung parat, die ihr durch Eingebung in den Sinn kam.